HANDWERKS BAROMETER

Eine soziodemografische Studie zur Berufsorientierung in Handwerksberufen

Die neuste Umfrage 2026 wurde erneut im Auftrag der Hanebutt GmbH vom 06.-08.05.2026 durch YouGov unter 2032 befragten Personen durchgeführt. 

Die erste Umfrage wurde 2024 im Auftrag der Hanebutt GmbH vom 15.08 bis 18.08.2024 durch YouGov unter 1001 Bundesbürgern durchgeführt, die in den wesentlichen soziodemografischen Merkmalen (Altersstruktur, Geschlecht, Wohnort) dem bundesweiten Durchschnitt entsprechen. Sie ist somit repräsentativ. Bei den in den Ergebnissen angegebenen Prozentzahlen kann es in der Summe zu Rundungsdifferenzen kommen, die von 100% abweichen.

Die neuste Umfrage wurde erneut im Auftrag der Hanebutt GmbH vom 06.-08.05.2026 durch YouGov unter 2032 befragten Personen durchgeführt. 

Keine Leute, keine Leute: unbesetzte Ausbildungsplätze , Fachkräftemangel und fehlende Nachfolger.

HANDWERKSBAROMETER 2026

Sicherer als Bürojobs: Deutsche finden Handwerk wieder attraktiv

Neue Studie: 64 Prozent der Deutschen sehen handwerkliche Berufe in Zeiten von KI als sicherer als Bürojobs an – erstmals repräsentativ belegt

  • KI verändert das Berufsgefüge: Fast zwei Drittel der Deutschen sehen handwerkliche Berufe als sicherer als Bürojobs an und das Bewusstsein dafür wächst.
  • Die Stimmungswende ist messbar: Die Attraktivität des Handwerks steigt, die Bereitschaft es weiterzuempfehlen auch – doch die gesellschaftliche Anerkennung hält nicht Schritt.
  • Die Chance wird noch nicht genutzt: Schulen vermitteln weder die Vielfalt noch das Unternehmerpotenzial des Handwerks – obwohl fast neun von zehn Deutschen genau das fordern.

Neustadt am Rübenberge – Während künstliche Intelligenz Millionen von Bürojobs unter Druck setzt, vollzieht sich im deutschen Handwerk eine Stimmungswende. Hanebutt, eines der größten Handwerksunternehmen Deutschlands, hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im Mai 2026 eine bundesweite repräsentative Befragung unter 2.032 Bundesbürgern durchgeführt: das Handwerksbarometer 2026. Die Ergebnisse zeigen: Das KI-Zeitalter verändert das Berufsdenken der Deutschen und das Handwerk profitiert.

Laden Sie gerne unser Handwerksbarometer runter - bei Nutzung der Daten verpflichten Sie sich, die Hanebutt Gruppe zu verlinken oder namentlich zu nennen.

 

HANDWERKSBAROMETER 2024

Handwerkerleistungen sind gefragt. Doch immer weniger junge Menschen wollen einen der rund 130 deutschen Handwerksberufe erlernen. Der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen hat 2023 ein Rekordhoch erreicht: 35 Prozent aller Ausbildungsplätze konnten nicht besetzt werden. Je nach Region, Betriebsgröße und Branche sieht es noch schlimmer aus. So liegt die Nichtbesetzungsquote in Ostdeutschland bei 40 Prozent. Bei Kleinstbetrieben blieben 43 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze frei. Die größten Rekrutierungsprobleme haben dabei das Baugewerbe und die personennahen Dienstleistungen, etwa Friseurbetriebe: Fast die Hälfte aller Ausbildungsplätze blieb hier unbesetzt. Dies sind die Kernergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB (eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit) von August 2024.

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