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Fassaden für Gewerbe und Industrie

Ihre Fassade. Ihr Statement. Unsere Kompetenz.

Mehr als nur eine Hülle. Ihre Fassade prägt Charakter, schützt Ihr Gebäude und leistet einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz, Schallschutz und Nachhaltigkeit.

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Hanebutt ist einer der größten Handwerksbetriebe Deutschlands mit fast 100 Jahren Erfahrung


Alle Gewerke unter einem Dach

17 Niederlassungen bundesweit

Großer Fahrzeug - und Maschinenpark

Große Manpower & Expertise

Termingerechte Ausführung

Persönliche Fachberatung

Hanebutt ist der Partner für Ihre Fassade.​

Die Fassade ist das Gesicht Ihres Gebäudes – und damit ein entscheidender Teil Ihrer Corporate Identity. Sie vermittelt Werte, schafft Wiedererkennung und bleibt im Gedächtnis.

Doch eine moderne Fassade kann weit mehr als nur optisch überzeugen: Sie schützt vor Witterung, dämmt gegen Lärm, spart Energie und kann sogar aktiv zur Energiegewinnung beitragen.

Hanebutt bietet sämtliche Fassadenleistungen von Kupfer, Aluminium, Zink über Edelstahl, eingehängte Blechfassaden bis hin zu Industriefassaden. Mit eigener Planung und Architektur setzen wir Ihre Vorstellungen präzise um.

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Leistungen

Mehr als nur Optik

Eine Fassade erfüllt schützende, regulierende und gestalterische Funktionen. Sie ist maßgeblich für die Beständigkeit der Gebäudehülle und schützt gegen Regen, Schnee, Wind und Sonne.

Der Klimawandel beeinflusst, wie wir Bauwerke gegenüber wechselnden Witterungsverhältnissen wappnen. Eine gute Wärmedämmung spart Energie und Kosten. Zudem bietet die Fassade Schutz gegen Schall und Lärm von außen.

Funktionen im Überblick:

  • Witterungsschutz gegen Regen, Schnee, Wind und Sonne
  • Wärmedämmung und Energieeinsparung
  • Schallschutz von innen nach außen und außen nach innen
  • Brandschutz
  • Angenehmes Raumklima
  • Optische Gestaltung und Corporate Identity
  • Werterhalt und Wertsteigerung
  • Nachhaltigkeit durch langlebige Materialien


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Unsere Leistungen - Fassadenlösungen für jedes Projekt

Hanebutt bietet ein unglaubliches Spektrum an Lösungen und Materialien, die eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Von klassischen Metallfassaden bis hin zu modernen Sonderlösungen. Hier finden Sie eine Auswahl der meistverbauten Materialien:

Kupfer

Holz

Zink

Aluminium

Vorgehängt & Hinterlüftet

Integrierte PV -Anlage

Fassadensanierung und Instandsetzung

Selbst die besten Fassaden unterliegen mit der Zeit Veränderungen, die eine Sanierung erforderlich machen. Wir unterstützen Sie bei der fachgerechten Instandsetzung und Modernisierung Ihrer bestehenden Fassade.

Gründe für eine Sanierung

  • Alterungsstrukturen
  • Witterungsschäden
  • Undichtigkeiten
  • Allgemeine Beschädigungen
  • Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes bei Erneuerung des Fassade
  • Gesundheitsschädliche Materialien – z.B. Asbest
  • Umbaumaßnahmen, Lichtöffnungen oder Erweiterungen

Sanierungsmaßnahmen

  • Dämmung nachrüsten
  • Austausch vorgehängter Fassaden
  • Fachgerechte Asbestentsorgung

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Neubau

Sie bauen neu? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Fassadenprofis von Hanebutt mit ins Boot zu holen. Mit der richtigen Fassade verpassen wir Ihrem Projekt eine einzigartige Gebäudehülle um Sie für die Zukunft nachhaltig zu wappnen.

Vorteile einer durchdachten Fassade

  • Werterhaltend
  • Wertsteigernd
  • Ästhetik & Gestaltungsfreiheit
  • Funktion – Schutz der Gebäudehülle
  • Nachhaltigkeit
  • Naturmaterialien
  • Wartungsarm und belastbar
  • Berücksichtigung von Brandschutz 

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Individuelle Gestaltung und Corporate Design

Fassaden können ganz unterschiedliche Formen, Farben oder Materialien aufweisen, die ins Auge stechen und in Erinnerung bleiben. Manche mögen es außergewöhnlich und individuell gestaltet, anderen wiederum ist es wichtiger, dass das Gebäude ins Gesamtbild passt.

Hanebutt bietet Ihnen die Möglichkeit, Individualität, Corporate Design oder Ihren persönlichen Charakter in Ihrer Gebäudefassade widerspiegeln zu lassen.

Gestaltungsoptionen

  • Vertikale, diagonale oder horizontale Anbringung
  • Farbkompositionen und Muster
  • Akzente durch andersfarbige Verlegeschemata
  • Knicke in der Außenwand für gestalterische Highlights
  • Einfräsungen und farbige Fugen
  • Außergewöhnliche Kantungen für modernes Erscheinungsbild
  • Kombination verschiedener Materialien
  • Stein- oder Betonoptik durch Blechfassaden
  • Integration von PV-Anlagen
  • Grüne Fassaden mit Pflanzenbewuchs

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Industriefassaden: spezialisiert auf Großprojekte

Bei Hanebutt lieben wir Großprojekte, weshalb Industriefassaden ebenso unser Steckenpferd sind. Lassen Sie sich über eine Vielzahl von Methoden und Gestaltungen beraten.

Gebäudetypen

  • Produktionshallen
  • Lagerhallen & Logistikzentren
  • Messehallen & Veranstaltungsgebäude
  • Bürokomplexe
  • Handelsgebäude
  • Hotels & Museen
  • Wohngebäude in verkehrsstarken Strukturen

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Planung und Architektur

Mit eigenem Architektur- und Planungsbüro können wir Ihre Vorstellungen in die Tat umsetzen und Ihre Fassade so gestalten, dass sie in Ihr Unternehmensbild passt.

Die Hanebutt Plan GmbH als Teil der Hanebutt Gruppe beschäftigt Architekten, Statiker, Bauingenieure und Energieeffizienzberater in einem hauseigenen Planungsbüro. Durch die direkte Verbindung von Planung und Ausführung entstehen praxisnahe Lösungen.

Mehr über Hanebutt Plan erfahren​​​​

Warum sich gewerbliche Kunden für Hanebutt entscheiden

Fast 100 Jahre Erfahrung, modernste technische Ausstattung und alle Gewerke unter einem Dach – das macht Hanebutt zu einem verlässlichen Partner für gewerbliche Fassadenprojekte.


Fast 100 Jahre Erfahrung

Wir wissen wovon wir sprechen. 

Eigene Lager- und Logistikabteilung

für hohe Verfügbarkeit der Materialien und pünktliche Lieferung

Persönliche Fachberatung 

Flexibel remote oder vor Ort von unseren Experten beraten lassen

Detaillierte Kostenvoranschläge & Festpreisvereinbarung

Damit Sie planen können und die Kosten im Blick behalten

Eigener Einkauf

Für Ihren Preisvorteil

Termingerechte Montage und zuverlässige Wartung

Zeit ist Geld - wir wissen das und setzen Ihr Projekt termingerecht um.

Eigene Planung & Architektur

Wir sind von Beginn an mit dabei

Volle Power der Hanebutt Gruppe

Aufgrund unserer Firmenstruktur, erhalten Sie von der Planung bis zur Endabnahme alles aus einem Haus. 

Sie erhalten eine Qualitätslösung mit Gewährleistung, abgestimmt auf Nutzung, Budget und bauliche Anforderungen.  


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Nachhaltige Fassadendämmung für energieeffiziente Gebäude

Eine professionelle Fassadendämmung verbessert die Energieeffizienz Ihres Gebäudes, reduziert Wärmeverluste und sorgt für ein angenehmes Raumklima. 

Ob energetische Sanierung oder Neubau – mit der passenden Dämmung lässt sich der Wärmebedarf eines Gebäudes nachhaltig senken. Unsere Energieberater stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Energieberatun​​​​g anfragen

So läuft Ihr Projekt mit uns ab

1

Erstgespräch 

2

Analyse, Beratung & technische Prüfung


3

Planung inkl. Statik und Förderthemen

4

Transparentes Angebot mit Festpreisoption

5

Umsetzung durch eigene Fachkräfte und Partner

6

Wartung, Reinigung und langfristige Betreuung

Der Vorteil: Sie erhalten einen strukturierten Prozess mit klaren Zuständigkeiten und verlässlichen Terminen. 


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Sie planen ein Fassadenprojekt?

Die Fassade ist die Hülle Ihres Gebäudes und bildet damit auch einen Teil Ihrer Corporate Identity. Sie ist der erste Eindruck Ihres Standorts und damit entscheidend.

Ob Neubau oder Sanierung – Hanebutt bietet Ihnen ein unglaubliches Spektrum an Ausführungen und Materialien. Mit modernster Technik, traditionellem Handwerk und eigener Planung setzen wir Ihre Vision präzise um.

 



Handwerksqualität trifft starke Gruppe


Zur Hanebutt Gruppe gehören unter anderem Hanebutt Plan mit Energieeffizienzberatern, Architekten und Statikern, Metal.Con für metallische Lösungen und Heger Holzbau für hochwertige Holzarbeiten. Das schafft Kapazität, Geschwindigkeit und Qualität auch bei großen oder komplexen Projekten.






Häufig gestellte Fragen

Fassaden werden nach Bauweise und Material unterschieden. Bei der Bauweise gibt es zwei Grundtypen:

Die Warmfassade ist einschalig und nicht hinterlüftet, z. B. Sandwichpaneele, Pfosten-Riegel-Fassaden oder Wärmedämm-Verbundsysteme.

Die Kaltfassade ist zweischalig und hinterlüftet, typischerweise als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF). Bei den Materialien reicht die Auswahl von Metallen wie Kupfer, Zink, Aluminium und Edelstahl über Holz bis zu Faserzement, Keramik oder PV-Modulen. Hanebutt plant und baut vor allem Metall-, Holz- und vorgehängte hinterlüftete Fassaden sowie Fassaden mit integrierter Photovoltaik. 

Eine Pfosten-Riegel-Fassade besteht aus senkrechten Pfosten und waagerechten Riegeln, meist aus Aluminium, Stahl oder Holz. Die Felder werden mit Glas oder geschlossenen Paneelen gefüllt, die von außen über Andruckleisten gehalten werden. Meist wird sie als Vorhangfassade nach DIN EN 13830 ausgeführt, die nur Eigengewicht und Windlast in den Rohbau abträgt. Bei entsprechender Bemessung können die Pfosten auch Lasten aus Dach oder Decken aufnehmen, z. B. bei Holz-Glas-Fassaden. Dann ist die Konstruktion Teil des Gebäudetragwerks und wird nach den Bemessungsnormen nachgewiesen. Hier bitte schauen ob wir das in der Form anbieten

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade wird die Fassadenbekleidung über eine Unterkonstruktion mit Abstand vor der tragenden Außenwand befestigt. Zwischen Wärmedämmung und Bekleidung liegt ein Hinterlüftungsraum von in der Regel mindestens 20 mm. Über Zu- und Abluftöffnungen strömt Luft hinter der Bekleidung und führt anfallende Feuchte durch Tauwasser oder eingedrungenem Schlagregen ab. Das hält Dämmung und Wand dauerhaft trocken. Wetterschutz und Wärmeschutz sind dadurch konstruktiv getrennt. Hanebutt plant VHF-Systeme einschließlich Statik der Unterkonstruktion und führt sie mit eigenen Fachkräften aus.  

Die beste Fassade gibt es nicht pauschal. Sie ergibt sich aus Gebäudeklasse und Brandschutz, energetischen Anforderungen, Nutzung, Budget, gewünschter Lebensdauer und Gestaltung. Für Büro- und Verwaltungsgebäude ist die vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Metall- oder Holzbekleidung häufig die langlebigste Lösung. Für Hallen sind Sandwich- oder Kassettenwände meist am wirtschaftlichsten. Hanebutt berät herstellerunabhängig und stimmt Konstruktion, Material und Kosten auf Ihr Projekt ab.

Die VHF gilt als besonders langlebige und bauphysikalisch sichere Fassadenbauweise. Die wichtigsten Vorteile:

· Feuchte wird zuverlässig abgeführt, Dämmung und Wand bleiben trocken.

· Dämmstärke frei wählbar, auch für hohe energetische Anforderungen.

· Freie Materialwahl: Metall, Holz, Faserzement, Keramik oder PV-Module.

· Einzelne Elemente lassen sich bei Schäden austauschen.

· Gut geeignet für Sanierung, weil der Bestand als Verankerungsgrund dient.

· Sommerlicher Wärmeschutz durch die belüftete Ebene.

Hanebutt setzt VHF bei Büro-, Verwaltungs- und Gewerbebauten im Neubau und in der Sanierung um.

Für Industrie- und Lagerhallen werden meist Sandwichpaneele oder Stahlkassettenwände mit Trapez- oder Wellprofil-Außenschale eingesetzt. Sie sind schnell montiert, wirtschaftlich und auf große Spannweiten ausgelegt. Sandwichpaneele gibt es mit PIR-Hartschaumkern für hohe Dämmwirkung oder mit Mineralwollkern, wenn erhöhte Brandschutzanforderungen gelten. Bei repräsentativen Gebäudeteilen wie Verwaltung oder Showroom kombinieren viele Bauherren die Halle mit einer hochwertigen Metall- oder Holzfassade. Hanebutt plant und montiert Industriefassaden bundesweit über 17 Niederlassungen. Auch hier bitte schauen wir fot

Metallfassaden aus Kupfer und Edelstahl erreichen bei fachgerechter Ausführung die längste Nutzungsdauer, gefolgt von Titanzink und beschichtetem Aluminium. Entscheidend sind neben dem Material die richtige Unterkonstruktion, die Berücksichtigung der temperaturbedingten Längenänderung und eine korrekte Hinterlüftung. Erfahrungswerte bei fachgerechter Ausführung:

Material Nutzungsdauer (Erfahrungswert) Optik im Lauf der Zeit Pflegeaufwand

Kupfer ≥ 50 Jahre (BNB), Erfahrung 80–100+ braune Patina, an senkrechten Flächen meist dauerhaft braun; grün nur vorpatiniert oder an langfristig feuchten Bereichen sehr gering

Edelstahl ≥ 50 Jahre (BNB), Erfahrung 80–100+ bleibt metallisch glänzend gering

Titanzink ≥ 50 Jahre (BNB), Erfahrung 50–80, stark abhängig von der Atmosphäre blaugraue Patina sehr gering

Aluminium,

beschichtet ≥ 50 Jahre (BNB), Erfahrung 60–80+; Beschichtung ggf. früher auffrischen farbstabil je nach Beschichtung gering

Holz (Lärche,

Douglasie) 50 Jahre und mehr bei fachgerechtem konstruktivem Holzschutz vergraut silbergrau gering bis mittel

BNB steht für Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen

Hanebutt verarbeitet alle genannten Materialien und berät zur passenden Wahl für Nutzung und Budget

 

Kupfer bildet an der Luft eine natürliche Schutzschicht, die Patina. Zuerst dunkelt das Metall innerhalb weniger Monate braun nach. Die typisch grüne Patina entsteht an senkrechten Fassaden kaum noch, bzw. deutlich langsamer als auf dem Dach, oft über viele Jahre und abhängig von Bewitterung und Ausrichtung. Wer den grünen Farbton sofort möchte, kann vorpatiniertes Kupfer verwenden. Die Patina schützt das Material, die Fassade braucht deshalb praktisch keine Pflege. Hanebutt verarbeitet Kupfer als Schindel-, Paneel- oder Stehfalzfassade.


Ja, bis zur Gebäudeklasse 3 ist eine Holzfassade in der Regel ohne besondere Brandschutzmaßnahmen möglich, ab Gebäudeklasse 4 nur mit zusätzlichen Maßnahmen nach Landesbauordnung. Für die Dauerhaftigkeit ist der konstruktive Holzschutz nach DIN 68800-2 entscheidend: Hinterlüftung, ausreichender Abstand zum Gelände (in der Regel mindestens 30 cm Spritzwasserbereich), schräg geschnittene Hirnholzkanten und Schutz vor stehendem Wasser. Unbehandelte Lärche oder Douglasie vergraut gleichmäßig zu Silbergrau, das ist ein natürlicher. Hanebutt realisiert  


Ja, aber nur unter Beachtung der Materialverträglichkeit. Bei direktem Kontakt unterschiedlicher Metalle unter Feuchte kann Kontaktkorrosion entstehen. Außerdem darf Regenwasser nicht von einem edleren auf ein unedleres Metall ablaufen, z. B. von Kupfer auf Zink, Aluminium oder verzinkten Stahl. Lösungen sind Trennlagen, die richtige Anordnung in Fließrichtung des Wassers und abgestimmte Befestigungsmittel. Hanebutt berücksichtigt das bereits in der Planung nach den Fachregeln des Klempnerhandwerks.


Die Anforderungen hängen von der Gebäudeklasse ab und stehen in der Landesbauordnung (Grundlage: § 28 Musterbauordnung) und der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Vereinfacht gilt:

· Gebäudeklasse 1–3: normalentflammbare Baustoffe zulässig, z. B. Holzfassaden.

· Gebäudeklasse 4 und 5: Bekleidung, Dämmstoff und Unterkonstruktion mindestens schwerentflammbar. Bei hinterlüfteten Fassaden zusätzlich Brandsperren im Hinterlüftungsraum und in der Regel nichtbrennbare Dämmstoffe.

· Hochhäuser: grundsätzlich nichtbrennbare Baustoffe.

· Industriebauten und andere Sonderbauten haben eigene Vorgaben, z. B. die Industriebaurichtlinie.

Das Brandverhalten wird nach DIN EN 13501-1 klassifiziert. Hanebutt stimmt das Brandschutzkonzept der Fassade mit Planer und Prüfstatiker bzw. Brandschutzsachverständigem ab.

Die Unterkonstruktion muss Eigengewicht und Windlasten sicher in die Wand abtragen. Besonders an Gebäudeecken und Rändern wirken hohe Windsogkräfte, die nach DIN EN 1991-1-4 berechnet werden. Daraus ergeben sich Abstand und Anzahl der Wandhalter, die Profilquerschnitte sowie die erforderlichen Dübel mit bauaufsichtlicher Zulassung. Bei Bestandsgebäuden ist oft unklar, wie tragfähig das Mauerwerk ist. Dann wird vor Ort mit Auszugsversuchen geprüft, welche Last die Dübel im vorhandenen Untergrund aufnehmen. Hanebutt erstellt die Statik der Unterkonstruktion über die eigene Planungsgesellschaft Hanebutt Plan.

Bei einer VHF durchdringen die Wandhalter der Unterkonstruktion die Dämmung und leiten Wärme nach außen. Diese punktuellen Wärmebrücken können den Wärmeschutz der Wand spürbar verschlechtern, vor allem bei Haltern aus Aluminium, das Wärme sehr gut leitet. Gegenmaßnahmen sind:

· Thermische Trennelemente: Kunststoffunterlagen zwischen Wandhalter und Wand unterbrechen den Wärmefluss.

· Halter aus Edelstahl: Edelstahl leitet Wärme rund zehnmal schlechter als Aluminium.

· Halter aus GFK: Glasfaserverstärkter Kunststoff ist tragfähig und leitet Wärme nochmals deutlich schlechter als Edelstahl.

· Optimiertes Halterraster: So wenige Halter wie statisch nötig.

Die Hersteller geben für ihre Halter Wärmebrückenwerte an, die bei der Berechnung des U-Werts berücksichtigt werden müssen. Hanebutt plant Statik und Wärmeschutz der Fassade gemeinsam, damit beides zusammenpasst.

 

Eine allgemeine Pflicht, die Außenwand eines bestehenden Gebäudes nachträglich zu dämmen, gibt es nicht. Wird die Fassade aber erneuert und sind mehr als 10 % der Außenwandfläche betroffen, muss der neue Bauteil die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, seit 29.07.2026 Nachfolger des GEG) erfüllen. Nach § 36 und Anlage 7 GModG gilt für Außenwände ein U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K), bei Nichtwohngebäuden mit Raumtemperaturen von 12 bis unter 19 °C 0,35 W/(m²K). Ein reiner Anstrich löst die Pflicht nicht aus. Die Einhaltung bestätigt das ausführende Fachunternehmen. Hanebutt berät dazu über die eigenen Energieberater.

 

Ja. Die Dämmung der Außenwand an bestehenden Nichtwohngebäuden wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) beim BAFA gefördert. Der Zuschuss liegt bei 15 % der förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist unter anderem ein U-Wert der Außenwand von höchstens 0,20 W/(m²K) nach der Sanierung, das Gebäude muss mindestens fünf Jahre alt sein und ein Energieeffizienz-Experte muss eingebunden werden. Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Die Energieberater der Hanebutt Gruppe begleiten Planung und Antrag. 

 

Eine PV-Fassade lohnt sich vor allem dort, wo die Dachfläche nicht ausreicht oder ohnehin eine neue Fassadenbekleidung geplant ist. Senkrecht montierte Module erzeugen weniger Strom pro Quadratmeter als eine optimal geneigte Dachanlage. Dafür liefern sie im Winter und morgens bzw. abends verhältnismäßig gut Strom, bleiben schneefrei und ersetzen eine andere Bekleidung, deren Kosten dann entfallen. Bei Gewerbebetrieben mit hohem Eigenverbrauch am Tag ist die Wirtschaftlichkeit am besten. Hanebutt plant PV-Fassaden zusammen mit Hanebutt Solar und berechnet den zu erwartenden Ertrag vorab.

 

Ersetzen PV-Module die Fassadenbekleidung, sind sie ein Bauprodukt und brauchen einen bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweis, z. B. eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder eine Zustimmung im Einzelfall. Außerdem sind Brandverhalten, Hinterlüftung zur Kühlung der Module, Kabelführung, Verschattung und die Zugänglichkeit für Wartung zu planen. Hanebutt verbindet Fassadenbau, Statik und Elektroplanung in einer Hand.  

 

Typische Anzeichen sind Feuchteflecken innen an der Außenwand, Risse, lose oder verformte Bekleidungselemente, Korrosion an Blechen und Befestigungen, abplatzende Beschichtungen, Algen- oder Moosbewuchs und deutlich gestiegene Heizkosten. Bei hinterlüfteten Fassaden sind verstopfte Lüftungsöffnungen oder durchfeuchtete Dämmung kritisch, weil Feuchte dann nicht mehr abgeführt wird. Je früher ein Schaden erkannt wird, desto eher reicht eine Instandsetzung statt einer kompletten Erneuerung. Hanebutt prüft Ihre Fassade vor Ort und empfiehlt Reparatur, Teilerneuerung oder Sanierung.


In den meisten Fällen ja. Gerade die vorgehängte hinterlüftete Fassade wird außen vor die bestehende Wand montiert, sodass Büro-, Produktions- oder Lagerbetrieb weiterlaufen können. Planbar sind Bauabschnitte, Arbeitszeiten, Zufahrten, Gerüst- und Hubarbeitsbühnen-Einsatz sowie der Schutz von Fenstern und Eingängen. Einschränkungen gibt es vor allem beim Austausch von Fenstern oder bei Asbestrückbau. Hanebutt stimmt den Bauablauf vorab mit Ihnen ab, damit Ihr Betrieb möglichst wenig gestört wird.  


Für Gewerbefassaden empfiehlt sich eine Sichtprüfung einmal im Jahr, zusätzlich nach starken Stürmen. Geprüft werden Befestigungen und Anschlüsse, Fugen und Dichtungen, Blechkanten und Abdeckungen, Zu- und Abluftöffnungen der Hinterlüftung sowie Schäden durch Anprall oder Korrosion. Kleine Mängel wie lose Elemente oder verstopfte Lüftungsgitter lassen sich so beheben, bevor Folgeschäden entstehen. Eine dokumentierte Wartung hilft außerdem bei Gewährleistungs- und Versicherungsfragen. Hanebutt bietet Wartungsverträge für Fassaden und Dächer an. Bieten wir das auch an?


Die Kosten hängen vor allem von Material, Konstruktion, Dämmstärke, Fassadenfläche und -höhe, Anzahl der Öffnungen und Anschlüsse sowie den Brandschutzanforderungen ab. Bei Sanierungen kommen Rückbau, Entsorgung und gegebenenfalls Asbestsanierung hinzu. Sandwich- und Kassettenwände für Hallen sind meist die günstigste Lösung, Kupfer- oder Sonderfassaden liegen am oberen Ende. Förderungen nach BEG EM können die Kosten senken. Hanebutt erstellt nach Ortstermin ein detailliertes Angebot, auf Wunsch zum Festpreis. 


Das regelt die jeweilige Landesbauordnung. In vielen Bundesländern ist die Änderung der Fassadenbekleidung verfahrensfrei. Eine Genehmigung oder Abstimmung mit der Behörde kann aber nötig sein, wenn Brandschutzanforderungen berührt werden, das Gebäude unter Denkmalschutz steht, ein Bebauungsplan oder eine Gestaltungssatzung Vorgaben macht oder Werbeanlagen angebracht werden. Auch verfahrensfreie Vorhaben müssen alle Bauvorschriften einhalten. Die Architekten und Ingenieure von Hanebutt Plan klären die Genehmigungsfrage vor Planungsbeginn.


Ein Fassadenprojekt bei Hanebutt läuft in sechs Schritten ab:

1. Erstgespräch und Klärung der Anforderungen

2. Ortstermin, Bestandsanalyse und technische Prüfung

3. Planung inklusive Statik, Brandschutz und Fördermöglichkeiten

4. Transparentes Angebot, auf Wunsch zum Festpreis

5. Ausführung durch eigene Fachkräfte und Partner der Hanebutt Gruppe

6. Abnahme, Wartung und langfristige Betreuung

Planung und Ausführung liegen in einer Hand. Das verkürzt Abstimmungswege und schafft klare Zuständigkeiten.

 


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